Der Januar

Cashewkerne

Botanische Bezeichnung: Anacardium occidentale

NL: Cashewnoot

Ursprünglich stammt der Cashewbaum aus Brasilien, er wird heute aber in vielen tropischen Ländern angebaut.

Der Name stammt aus dem indianischen, nämlich Kaju. Es sind eigentlich keine richtigen Nüsse, sondern ein unteres Anhängsel des Cashewapfels.

Die Cashewkerne sind äußerst nahrhaft und gesund. Der hohe Magnesiumgehalt von 270 mg kommt sowohl dem Nervensystem also auch Herzen zugute. Dadurch wirken die Cashewkerne krampflösend  auf die Muskeln und auch auf das Nervensystem. Auch der relativ hohe Gehalt an Vitamin C von immerhin 150 bis 400 mg ist recht beachtlich und zeigt diese Nuss als hilfreich zur Therapie und zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten

Wenn man die Form der Cashewkerne einmal genauer betrachtet, so kann man gemäß der Signatur sehr gut die Form einer Niere erkennen. Was sie bei Nierenerkrankungen interessant macht,  ist der geringe Natriumgehalt von höchstens 15 %, wodurch die Niere nicht wesentlich belastet wird. Durch den hohen Kaliumgehalt  von 460 mg wird die Niere  angeregt.  Die Cashewkerne sind auch reich an der Aminosäure Trypthopan, welches für die Synthese von Serotonin wichtig ist. Dieses entfaltet im Körper eine stimmungsaufhellende Wirkung.

Cashew-Milch-Rezept: 

Zutaten für 1 Liter:

1 Tasse Cashewkerne

3 Tassen Wasser

Eventuell etwas Rapshonig zum Süßen,

oder auch ein paar entsteinte Datteln.

Zubereitung:

  1. Die Cashewkerne über Nacht in einer Schale mit Wasser einweichen.
  2. Am folgenden Tag das Einweichwasser weggießen und mit 3 Tassen Wasser für 2 Min. mixen. Eventuell die Datteln mit in den Mixer geben.
  3. Durch ein Baumwolltuch oder eine Feinstrumpfhose filtern.

     Die Cashew-Milch schmeckt besonders gut mit etwas Zimt.

Sobald man die Cashew-Milch aber stehen lässt, setzen sich die nicht herausgefilterten Partikel wieder ab, deshalb muss die Cashew-Milch vor dem nächsten Gebrauch wieder aufgerührt werden.

Die Cashew-Milch lässt sich überall dort verwenden, wo in der Küche Milch gebraucht wird.

Anwendung und Dosierung

Zur innerlichen Einnahme sollten 1 Handvoll Nüsse über den Tag verteilt gegessen werden.

Handel: Im Lebensmittelhandel und im Reformhaus und im Bioladen.

Es gibt im Handel auch ein leckeres Cashew-Mus.


Steckrübe mit Kluntjes

bei Husten und Bronchitis 

Botanische Bezeichnung: Brassica napus em Metzger var. Napo–brassicaOstfriesischer Volksname: Steckroeve
NL:Koolraab (Knolraab) 

Bis weit hinunter in die Dörfer des südlichen Ostfrieslands galt ein Sirup aus „Steckroeven mit Kluntjes“ als gutes Mittel gegen Husten und Bronchitis. In den meisten Gegenden Ostfrieslands höhlte man die Steckrübe aus, um sie mit fein zerstoßenen braunen „Kluntjes“ zu füllen. Nach einer Weile bildete sich in der Steckrübe ein „Steckrüben-Kluntje-Sirup“, den man bei Husten tee- oder esslöffelweise einnahm. Für die Zubereitung dieses sehr wohlschmeckenden Steckrübensirups, der übrigens auch von Kindern sehr gern eingenommen wird, kann man statt Kluntjes auch Vollrohrzucker verwenden. Man kann auch die Steckrübe in dünne Scheiben schneiden und mit Zucker bestreut ein paar Stunden – am besten über Nacht – stehen lassen. Der sich bildende Saft wird dann als Hustensaft benutzt.  Steckrübenscheiben In eiligen Fällen kann man die Steckrübenscheiben  ganz vorsichtig erwärmen, um  die Zubereitungszeit  zu verkürzen.

Bekannte Inhaltsstoffe: Ihr hoher Gehalt an Traubenzucker macht Steckrüben zu ausgezeichneten Energielieferanten. Steckrüben enthalten darüber hinaus viel Kalzium, Kalium, Vitamin C, entzündungshemmende Senföle sowie Beta-Karotin, die Vorstufe von Vitamin A.

Handel: Steckrüben erhält man im Gemüsehandel, wobei Bioware bevorzugt werden sollte.